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Benjamin JungBenjamin Jung wurde 1. Kammersieger und 3. Landessieger

Im Frühjahr 2009 hat der Söllinger Benjamin Jung seine Ausbildung zum Modellbauer Fachrichtung „Produktionsmodellbau“ nach dreieinhalbjähriger Lehrzeit abgeschlossen. Seine dabei erreichte Durchschnittsnote von 1,9 war bemerkenswert und hat den Ausbildungsbetrieb Modellbau Wenz sowie ihn selbst sehr gefreut. Doch damit war die Sache nicht erledigt.

Der 20 Jährige erhielt daraufhin eine Einladung zur Teilnahme am Wettbewerb „P(rofis) l(eisten) w(as)“ der Handwerkskammer Karlsruhe. Dort wurden seine zuvor erreichten Prüfungsleistungen wiederum, jedoch von einer anderen Kommission, bewertet. Deren Ergebnis machte Benjamin Jung zum Kammersieger. Und wie üblich werden Kammersieger zum Landesentscheid beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks vorgeschlagen. Und dieses Ergebnis „3. Landessieger“ liegt nun aktuell vor.

Firmenchef Norbert Wenz bezeichnet es als eine nicht alltägliche Auszeichnung für den Junggesellen, wie für seine Firma. In der vierten Generation und genau seit 111 Jahren bereichert der Betrieb das Söllinger Handwerk. Und Ausbildung, so Modellbaumeister Markus Rendes, stand seit jeher an vorderster Stelle. Obwohl der Beruf des Modellbauers längst nicht der große Renner, sondern eher etwas Spezifiziertes ist. Dabei nutzt auch dieser Lehrberuf zwischenzeitlich Möglichkeiten und Vorzüge die Computer unterstützte Systeme bieten. Die Zeiten jedenfalls als man Modelle jeglicher Art noch beispielsweise mit Holzteilen und maßstabsgetreu zusammenbaute sie sind vorbei.

Auch Benjamin hat für „Konstruktion und Fertigung des Gesellenstückes aus eigener Hand“ sich dieser zeitgemäßen Techniken des 21. Jahrhunderts bedient. Seine Wahl Modellbauer zu lernen die hat er nach zwei Praktika bei Modellbau Wenz getroffen. Da war er noch Schüler an der Aloys-Henhöfer Schule (AHS) in Kleinsteinbach hat dort die Grund-, Haupt- und Werkrealschule mit der mittleren Reife abgeschlossen. „Es hat mir einfach gefallen was hier gemacht wird, es ist abwechslungsreich und moderne Maschinen und Computer gehören zum Tagewerk mit dazu“, sagt Benjamin rückblickend. Die Mischung aus handwerklicher Tradition und Hightech, so Norbert Wenz, sie ergibt einen Beruf der Perspektiven bietet.

Und Benjamin, dem Tüfteln schon immer gelegen war, ist hier in seinem Element. Sein Anschauungsstück, ein zweiteiliges Gehäuse gefertigt aus dem Werkstoff „Kunststoffblockmaterial“, hat er in zwei Schritten verwirklicht. Zunächst die Konstruktion mit CAD (Computer unterstütztes zeichnen) danach Strategie festlegen und  die erforderlichen Fräsprogramme erstellen. Im Gegensatz zur traditionellen Fertigung von Modellen, erklärt Norbert Wenz, ist dies die moderne Möglichkeit. Ist das alles gemacht, erst dann erklärt Benjamin Jung, geht es in die Werkstatt. Hier werden die Fräsprogramme auf das CNC-Bearbeitungszentrum übertragen, der Kunststoffblock wird nun bearbeitet und verändert sich. In diesem Fall zum erfolgreich bewerteten Gesellenstück, das zeigen soll der Auszubildende  hat die Lerninhalte verinnerlicht. Bis jedoch Benjamin das zweiteilige Gehäuse in seinen Händen halten konnte, hatte er insgesamt 40 Arbeitsstunden dafür aufgewendet.            

(Text: Pfinztal Aktuell , Emil Ehrler)




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